Verfasst von: caminopilger | 28. Oktober 2014

Tag 8: 27.10.2014 Schweich – Trier

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Gegen 16:45 Uhr war heute in der Benediktinerabtei St. Matthias/Trier die Messe gelesen. Nach 8 Tagen und 180 Kilometern Wanderung beendeten Lothar und ich unseren Mosel-Camino von Koblenz bis Trier.
Die vermeintlich leichte letzte Etappe entpuppte sich letztendlich doch wieder als ein hartes Stück Holz, auf das es 7 Stunden zu beißen galt. Eine, zuvor nicht bekannte, Wegstreckenänderung bescherte uns vor Trier einen zusätzlichen Aufstieg auf eine Teilstrecke des Eifelsteigs. Der „Felsenweg“, gepaart mit der nicht enden wollenden Asphaltpiste innerhalb Triers entlang der Mosel zur Benediktinerabtei St. Matthias, sowie der abschließende Weg zurück in die Stadtmitte führte zu einer „sprichwörtlich“ mentalen Übersäuerung. Gefeiert hatten wir ja bereits gestern in Schweich die Fohlenfestspiele… .
Heute haben wir artig das letzte Stempelfeld im Pilgerpass füllen lassen

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und in aller Stille in der Stadt noch ein italienisches Essen zum Abschluss genossen. Überschäumende Pilgerfreude konnte dabei allerdings nicht aufkommen. Der Kraftverlust war in den acht Wandertagen zu groß.
Wir waren heute einfach nur dankbar dafür, den anspruchsvollen, ursprünglichen Pilgerweg „geschafft“ zu haben. Nicht ohne Grund wollten uns die Moselbewohner an so manchem Tag erklären, wie wir den Camino abkürzen können… .
In einzelnen Fällen wurde uns dabei sogar empfohlen auf die Moselschifffahrt zurückzugreifen um uns den Weg leichter zu gestalten.
Wir trotzten diesen Gedankengängen konsequent und sind jeden Meter des Mosel-Caminos zu Fuß gegangen!
Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit reichte es am Abend „lichtbedingt“ noch nicht einmal für ein paar touristische Schnappschüsse der Hauptattraktionen Triers. Dies wird morgen früh sicherlich nachgeholt, bevor wir gegen 13:00 Uhr die Heimreise mit dem Zug antreten.
Eine nicht ganz uninteressante Information für künftige Mosel-Camino-Pilger, die in Trier übernachten werden:
Im Pilgerbüro gegenüber dem Trierer Dom habe ich erfahren (leider etwas zu spät für unsere Pilgerreise), dass im Josefsstift, 3 Minuten von der Porta Nigra entfernt, in der Franz-Ludwig-Straße 7 eine wunderbare Übernachtungsmöglichkeit für 22€ (inkl. Frühstück) angeboten wird. Daneben vermittelt das Pilgerbüro am Dom auch kostenlose private Übernachtungen bei „Pilgerfreunden“ in Trier.
Die Bilder des Tages:

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Responses

  1. die Pilze in gelb und lila sind wunderschön und hinter dem Tor versteckt sich wohl ein alter Friedhof..


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