Verfasst von: caminopilger | 14. Juni 2010

Ein Australier in Bilbao

17. Tag 14.06.2010
Der Kneipengang war nach dem aus meiner Sicht unbefriedigenden Guggenheim-Besuch

(viel Unverständliches, Alltägliches, Kollagen aus alten verrosteten Blechschildern, die als große Kunst gepriesen werden) der Höhepunkt des Tages. Deutschland-Australien stand dabei noch nicht einmal im Mittelpunkt. Beeindruckend war die Gastfreundschaft, die uns die Menschen in der Bar schenkten. Sie vermuteten den Australier in mir, so wie das häufiger passiert wenn ich die Tarnkappe hier in Nordspanien aufsetze. Sie waren amüsiert, dass wir dem anderen Fanlager zuzuordnen waren. Es gelang uns nicht, einen Teil der konsumierten Getränke selbst zu bezahlen und am Ende des Spieles hatten wir verstanden, wie groß der Stolz der Basken auf ihre Herkunft und ihre ureigene Sprache ist. Ein junger Mann fertigte während des Fußballspieles auf einer Serviette ein Wörterbuch Deutsch-Baskisch für uns an. Der Wunsch des Baskenlandes nach Autonomie ist für mich nach dem von den Menschen Erzählten ein kleinig wenig mehr verständlich. Bilbao verlassen wir gleich wieder mit dem Bus in Richtung Santillana

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