Verfasst von: caminopilger | 3. Juni 2010

Lezama vor den Toren Bilbaos

6. Tag 03.06.2010
Nach 6 Stunden war heute Schluß. Der baskische Stern glühte ununterbrochen am Firmanent und ermattete den Caminopilger. Glücklicherweise habe ich meine ultra sensitive Haut zum Frühstück mit milchigen Produkten aus dem Hause La Roche Possay (LSF 50) überzogen. Hätte ich das nicht so zeitnah erledigt, wäre ich auf dem Weg sicherlich zum kaminroten Mayakrieger mutiert. Da hätte auch der Lederdeckel auf dem Kopf nicht viel retten können. Dankbar über die angebotene kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit kehrte ich 12 km vor der Großstadt Bilbao in die funkelnagelneue Herberge in Lezamo ein. Meine rechte Schulter zwickt zur Abwechslung! Krankentechnisch gesehen endlich mal was Neues, nur Fußgeschichten interessieren auf Dauer ja keinen Menschen Meer. An Sex&Crime mangelt es in diesem Blog ja sowieso…. . Wie soll ich da um Himmels Willen die derzeit erfreulich hohen Zugriffszahlen bis Santiago de Compostela aufrecht erhalten? Wandert einfach jeden Tag ein Stück weit mit mir, auch wenn nicht immer was Süßes im Rucksack sein kann. Der Jakobsweg ist ja schliesslich kein Zuckerschlecken!! Auf vielfachen Wunsch trete ich heute den Beweis an, dass ich mich hier in Nordspanien nicht alleine auf dem Camino del Norte befinde. Heute bin ich mit Regula aus Adelaide (Australien) und Miguel aus Mallorca gewandert. Es tut manchmal auf dem Weg gut nicht nur mit sich selbst allein zu sprechen …. .
Hasta La Vista! aus Lezamo
Caminopilger (noch läuft er), der diesen Blogeintrag NICht ohne diesen ach so wahren Spruch beenden möchte:

„Man klagt so sehr bei jedem Schmerz und freut sich so selten, wenn man keinen fühlt.“

Tageskilometer am 6. Tag: 24,5 km
Entfernung bis Santiago: 690 km

(Miguel und Regula auf dem iPhoto)

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Responses

  1. Hallo Heiner,

    letzten Monat kamen lt. Pilgeroffice-Website
    1267 Pilger über den
    Camino del Norte in Santiago an bzw.
    gestern zählte das Pilger-Office über 900
    Ankömmlinge.
    Insoweit wirst du sicherlich noch einige Leute treffen …
    Auf dem Schnappschuß sieht die Frau aus Australien übrigens ziemlich der Engländerin aus Hape Kerkeling’s Buch ähnlich – nur das sie kein FC Barcelona – Shirt trägt.

    Ultreia!

  2. Hallo Heinz,
    freue mich, dass Du meinen Weg verfolgst.
    Bisher waren die Betten in den Herbergen nur mäßig belegt. Die Zahlen aus dem Pilgerbüro sind schon beeindruckend. Schaun mer mal. Freundliche Grüße aus dem Baskenland. Heiner


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